Kuhltur

Sonntag, 27. April 2008

dem Webcam im Redaktionsraum

webcam

Nach einem Klick aufs Bild: aktuelle Ansichten aus unserem schönen Redaktionsraum aus der Mecklenburg-Vorpommerschen Hauptstadt. (iFrames kann ich hier soweit mein Infostand nicht einbinden)

Das Filkunstfest lockt, unsere Wohnung hier ist schön und groß und gehört zu den Jungsozialisten. Oder so.

Erste Nacht ist gut überstanden, Kaffee ist auch genug da.

Einstimmiger Entscheid gestern beim Abendbrt: Aufgrund von Uneinigkeiten über diverse Artikelfragen, ersetzen wir sämtliche Artikel durch "dem".

Samstag, 22. März 2008

Langeweile. Filme. Bücher. Langeweile.

Intellektuelles Kino stand unter anderem auf dem Plan in den wunderschönen frühlingshaften, schneebedeckten Osterferien: Die Welle. Ist eine Diktatur in Deutschland noch möglich? Ein schockierender, moderner, kritischer Film mit teilweise etwas platten Dialogen ("Du bist soo scheiße!") und zu vielen Stereotypen. Aber sonst nett und sehenswert. Selnst wenn man das Buch von Morton Rhue schon gelesen hat, verdirbt der Film den Eindruck nicht.

Da ich das Thema aber schon ein wenig durchgekaut finde, möchte ich lieber hinweisen auf George Orwells "1984" - Film sowie Buch. 1948 geschrieben, bzw. 1984 verfilmt, gibt der Stoff der aktuellen Überwachungsstaatdebatte einen Hintergrund, eine Warnung, eine Richtung. Eine negative Utopie (das Wort Dystopie wird im Deutschen nicht verwendet, sagt Wiki), die ein Schreckensbild zeichnet von einer totalitären Regierung, die keine Privatsphäre zulässt. So furchtbar eingehend geschrieben, dass einem selbst, oder vor allem, in der englischen Fassung einige Schauer über den Rücken laufen.

Schauer laufen einem auch zuhaufst über den Rücken, wenn man bedenkt, dass ich heute früh um 3.30 Uhr "Die Passion Christi" auf einem Privatsender so ganz vollkommen ohne Werbung gucken durfte. Und dass der Film zu einem großen Teil aus Folterszenen besteht. Oh, was musste Jesus für die Menschheit erleiden, will uns dieser Film in seinen 2 Stunden mitteilen. Um die Authenzität zu wahren dazu noch auf hebräisch, latein und aramäisch. Irgendwann hab ich auch den androgynen Teufel erkannt (gespielt von einer Frau! Empörung), der da nicht wirklich reinpasst. Das Böse ist immer da und versucht uns zu verführen, wollte er uns sagen. Mel Gibson wollte uns viel sagen, wohl mehr als in einen solchen Film reinpasst. Man kann sich den Film angucken, aber sollte ihn nicht als die ultimative Wahrheit akzeptieren. Da schau ich mich doch lieber ne schöne Phoenix Doku an.

Dienstag, 18. September 2007

Lichtklangnacht im IGA Park

Am Samstag sind wir zwei Bildungsbürger mal wieder Kuhlturluft schnuppern gegangen: diesmal "weit" weg im IGA Park, in dem zum ersten Mal die Lichtklangnacht stattfand.
König Behram besaß sieben Frauen und liebte sie alle. Deshalb ließ er für sie einen Palast mit sieben Kuppeln und in jeder von diesen wohnte eine von den Prinzessinnen. Unter diesem orientalisch-kitschig-romantischen Thema stand dieses Event, bestehend aus viel Licht, Klang und Nacht. Kalt war es, um das gleich voraus zu werfen, auch wenn es im Gegensatz zum Vortag, am Samstag wenigstens nicht in Strömen regnete. Das zweite angesprochene Element stellte sich durch hervorragende musikalische Einlagen von u.a. E:M:B Kuzio & Bruch und dem Mehmet Ergin Trio dar, die die Atmosphäre des Fantastisch-Unwirklichen unterstützten. Diese wurde des Weiteren auch durch die vielen Lichtinstallationen hergestellt: Neon in allen Farben und Variationen, in und unter Bäumen und Sträuchen, Gebäuden und Brücken. Beeindruckend und hübsch anzusehen. Die versprochenen "sprechenden Bäume" waren natürlich auch vorhanden und erzählten lustig Geschichten von den oben erwähnten Prinzessinnen, denen man auf Bänken sitzend vor Kälte zitternd lauschen konnte. Eine Aufwärmmöglichkeit tat sich dann am Strand auf, wo ein schniekes Lagerfeuer veranstaltet wurde. Einer der Höhepunkte war sicherlich auch die Artistenshow im holländischen Garten (der mit dem offenen, hohen komischen Kastengebäude), in der eine dieser orientalischen Geschichten durch Akrobatik, Feuer und Schauspiel untermalt wurde.
Alles in allem eine sehr schöne Sache mit einer herrlichen Atmosphäre.

Im Folgenden natürlich noch einige Impressionen von diesem Abend in Form von Bildern und Videos.

Für eine größere Version eines Bildes, ganz einfach draufklicken, die komplette Fotostrecke gibts als Slideshow (hui wir entwickeln uns weiter!) hier.

Mal ne Expertenfrage hintenran: Wie krieg ich das hin, dass man beim Überfahren eines Bildes einen Text angezeigt bekommt? Wenn ich mit Twoday Bilder einfüge und da ne Beschreibung angebe, macht der mir das automatishc, aber wenn ich so wie hier, die Bilder über Photobucket einfüge, habe ich keine Ahnung wie das geht. Da zeigt sich wieder meine mangelnde Info HTML/CSS Bildung...

Freitag, 17. August 2007

Gesellschaftskritik aus dem Kunstunterricht

vorsicht-kunst

Heute haben Wencke und ich es dann nach einem gescheiterten Versuch vor einigen Tagen endlich in die Kunsthalle geschafft, um uns eine Plakataustellung mit dem einladenden Titel "Nichts ist erledigt, Klaus Staeck - Die Retroperspektive" anzusehen. Vor meinen Gedanken dazu noch schnell unser Motiv, weil manch einer mag sich ja wundern über soviel Interesse an nicht in unserem Einzugsbereich (Innenstadt+KTV) liegenden künstlerischen NoName Veranstaltungen, wo die Aussicht auf Kaffee höchstwahrscheinlich eher gering ist. Doch, wenn man so wie wir, schon seit zwei Monaten im wohlverdienten Deutschlandurlaub ist, da verlangt das schlaffe Gehirn, gelähmt von zuviel Kaffee, lauter Musik, bunten Bildern und fremden Sprachen nach etwas KULTUR und BILDUNG.

Thema unseres Wandertages also: Gesellschaftskritik. Aufgabe des Kunstlehrers: Fertigt ein Plakat, mit dem ihr deutlich eure (oder irgendeine öffentliche) Meinung zu einem in den Medien schon viel zu viel diskutierten Thema (Klimawandel, Nazis, Bush, Atomenergie, Kriege, ...) darstellt. Wählt dazu die Form einer Collage!
Klausi hätte ne 1+ bekommen für soviel Einfallsreichtum, die vielen verwendeten Materialien und treffenden Texten zu aussagekräftigen Bildern. Wir hätten uns wahrscheinlich richtig Mühe gegeben und etwas stark intellektuelles, nur mit viel Wissen zu verstehendes, ins Detail gehendes geschaffen und wären mit ner 3- davon gekommen. Darum konnten wir diese Ausstellung auch nicht wirklich toll finden. Wahrscheinlich. An einem Enden zu platt, am anderen unverständlich (/sich unseren eingeschränkten Kenntnissen entziehend) und als allerletzes zu plakativ, zu mainstream, zu schon gesehen.

Man behauptet es ja immer wieder, vor allem bei "Meisterwerken" mit Titeln wie "Weiß auf weiß", "Schwarz mit rotem Strich" oder "Grünblau", aber nun mal ehrlich: das da hätten auch wir zwei genauso hinbekommen! Der Knaller der Ausstellung meiner Meinung nach:

visit-america

Wie soll ich abschließen? Die Absicht ist ja nicht schlecht... aber bitte.

Als erstes:

>> Salut und Bonjour auf diesem Blog. Die Autorin kommt gerade aus einem Selbstfindungsjahr in Lille (Frankreich) und berichtet von Erkenntnissen, Vermissten, Erlebnissen und französisch-deutschen Wundernissen. On y va!
>> Karoaufblub ist seit dem 1. Oktober 2005 online.

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