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Events

Freitag, 27. März 2009

Jugend im Landtag

unbedingt mal lesen!

Wieder der herrlichste Beweis dafür, wie man sich Tatsachen zum eigenen Gunsten zurecht biegt. Da kann aus einer Flyer Zerreiß Aktion auch schon mal geschlussfolgert werden, dass Jugendlich Interesse an NPD Material haben und Zeitungen weg gehen "wie warme Semmeln".

Einfach nur verabscheuenswürdig. Hintergründe werden hier mit einem kleinen aber sehr aussagekräftigen Bild belegt.

Schade, dass solch eine Veranstaltung so dermaßen missbraucht, wenn nicht sogar misshandelt wird.
Dabei haben wir doch mal wieder gemerkt, wie toll interkulturelle Begegnungen doch sind und dass vor allem die Finnen ein sehr lustiges Völkchen sind.

Mittwoch, 24. September 2008

3. Lohro Kneipenquiz



Team Fuck Yeah! war wiedermal dabei beim lustigen Rätseln und Raten in der orientalischen Quizhochburg Momo. Radio Lohro hatte am Freitag eingeladen zum mittlerweile 3. Lohro Kneipenquiz. Das Format findet anscheinand Anklang bei den Rostockern und so sanken auch schon aufgrund der hohen Anzahl von angemeldeten Tems unsere Gewinnchancen. 2 Runden zu je 25 Fragen galt es zu überstehen, Endbilanz des Teams: 28 von 50 Fragen richtig (soweit ich mich erinnere) und Rang... irgendwo im Mittelfeld.



Fotos gibts von Mv-Spion.

Samstag, 13. September 2008

Man sieht nur mit dem Herzen gut.

Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

Die 2. Lichtklangnacht im IGA Park präsentiert sich auch heute abend noch einmal in schillerndem Neonlicht.
Unschön war diese Veranstaltung ja nicht, was wir an Klängen erleben durfte, war toll. Weniger beeindruckt haben mich diesmal die Geschichten. Den kleinen Prinzen kannte ich schon und er versetzte mich diesmal nicht in die gleiche Stimmung, wie es letztes Jahr die sieben Prinzessinnen schafften, die tausendundeine Nacht wiederaufleben ließen. Die Neoninstallationen waren im Großen und Ganzen die Gleichen wie 2007 und auch an musikalischer oder insgesamt kultureller Vielfalt nahm es nicht zu - dafür am Eintrittspreis. Fünf Euro mehr durfte der geneigte Besucher bezahlen.
Gelungen waren sie trotzdem, die musikalischen Auftritte - darunter eine Reisehälfte, Ronny Bruch, der die Feuershow vor Hafenkulisse unterstützte, ein Akkordeonist mit Verführerblick und sein Partner, ein Schlagzeuger mit eher einschhläfernder Miene -durchaus unterhaltsam-, ein Trommel/Didgeridoo Duo allein gelassen auf einem kleinen Ruderboot mitten im Kiesweiher sowie das schwedische Duo Fjarill, das sicherlich das Highlight des Abends war.

Alles in allem ein netter Abend, der auch mit ausreichender Bekleidung ohne Eisfüße überstanden werden kann. Die schöne Musik machte auch das leider ausgefallene Lagerfeuer und die, verglichen zum Vorjahr, unkreativen Lichtinstallationen wett. Nächstes Jahr werde ich mir trotzdem dreifach überlegen, ob ich die 14 € wieder ausgeben möchte und dafür nicht den Samstagmorgen in der Schule arbeite, um das Geld zu verdienen. Heute früh um 7 Uhr waren nämlich noch schöne 8°C draussen.

Alle Bilder hier.

Freitag, 12. September 2008

2. Lichtklangnacht im IGA Park

Ganz viel gehaltvolle tiefkulturelle Veranstaltungsunterhaltung wird heute abend auf mich und den Fröhlichen bei Wind und Wetter einprasseln.
Die zweite Lichtklangnacht findet auf dem IGA Park statt, Thema diesmal: Der kleine Prinz. Nach einem wirklich glorreichen Debut im letzten Jahr bin ich gespannt, was dem geneigten Licht und Klanginteressierten an diesem und morgigen Abend geboten wird. Das Programm hört sich ehrlich gesagt weniger vielfältig an als noch letztes Jahr, aber ich lasse mich überraschen.
Fotos verspreche ich schon mal ganz lachs (lax? laks?), auch wenn ich nur meine eigene Popelkamera mitnehme. Die hat aber letztes Jahr bis zu einem bestimmten Grad mitgespielt.

Ich freu mich.
Kultur.
Farbe.
Licht.
Und Freude.

Sonntag, 6. Juli 2008

F U S I O N

Wenn man sich seine letzten beiden Artikel durchliest und manchmal selbst schon ein wenig länger überlegen muss, um die vielen Anspielungen und Hintertürchen in mein Gehirn zu entziffern, ist das Zeichen eines gesunden, höchstwahrscheinlich aber massenuntauglichen Schreib- und Denkstils.

Also also, mein Leben schreit um Aufmerksamkeit, ich sollte berichten.
Als wirklich wahrer Notfall wurde ich gestern früh beim behandelnden Notfall Zahnarzt wahrgenommen. Da musste ich noch nicht mal wehleidig gucken und mit dem sich in meinem Mund sammelnden Blut den Teppich markieren. Nach ein bisschen Kaffee, Sekt und Ausdruckstanz Freitagabend im ST, verlor ich einiges an roter Flüssigkeit in 5 Stunden, die sich aus der offenen Weisheitszahnwunde ergoss. Passend dazu hab ich nebenbei mal ein sehr schönes und bewundernswertes Bild gefunden: Klick.

Haha reingefallen. Ich darf aber vielleicht anmerken: Bei mir siehts ekliger aus. :D
Erst recht jetzt wo der Wundenstöpsel dazugekommen ist. Nun gut, ich glaub es reicht auch wieder...



Wofür ich meine kreative Energie eigentlich aufbewahren wollte, ist eine kleine Eindrucksvermittlung vom Fusion Festival. Drei Tage Ferienkommunismus, Freiheit, Ausgelassenheit, Musik und Kultur ohne Ende. Wenckes Kommentar: "Dass ich mit dir mal zur Fusion fahre!" So viele Menschen, so viel liebevolle Gestaltung, so viele unterschiedliche Orte und Stimmungen, so viel zu entdecken und erleben. Fusion muss man erleben. Es ist egal, dass einem die durchgehende Musik der Turmbühne vor allem bei den wenigen Stunden Schlaf ziemlich auf den Sack geht oder dass es kein Fleisch gibt, oder die Dixie Klos so hoffnungsvoll überfüllt sind. All das haben wir gerne in Kauf genommen für die Tage in einer Parallelwelt, in der zwar nicht immer die Sonne schien, der Powerbass aber unsere Herzen erwärmte.

Und zum Schluss unbedingt mal reinhören: The Zonnhaider's Club.

Donnerstag, 26. Juni 2008

Fusion morgen. Freude heute.

Nachdem Wencke und ich jetzt die neue Kommunikationsmöglichkeit über den "Pause" Button auf ihrem Telefon gefunden haben, der zu jeder beliebigen Zeit beiden Teilnehmern ein dezentes "Pause" ansagt, ich mich gleichzeitig im Simultantelefonieren übte, werden gerade die letzten Vorbereitungen für die Abfahrt morgen getätigt. Die Fusion steht an. Hoi hoi wird das schön. Mit Pseudokultur, netten Menschen, lauter bratze assel Musik und kuscheligem Zeltbeisammensein. Fern von Klausuren und leidigem Notenschinden werden wir unsern Vorsommerkurzurlaub verbringen, um mich dann nächste Woche ins Delirium der Weißheitszahn Op Beruhigungstabletten zu verabschieden. Ohne ein Resume ziehen zu wollen, stelle ich fest: das Semester neigt sich dem Ende. Denn alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei. Dazu muss man sagen, dass ich, wie man als geneigter Leser vielleicht erahnen kann, schon einige Minuten mit Wencke telefoniert hab und da und im vorherhergehenden Erstellen der "Plänschq (das bin ich!) presents: Yay in da Recall" CD für die Autofahrt bis Lärz sowie mit dem Schreiben eines Beschwerdebriefes von 1844 um den guten Heine zu verteidigen, alle meine kreative Energie aufgebraucht habe und (um zurück zu kommen zum Thema) nur noch schlechte Bauernweisheiten à la "alles hat ein ende..." oder "Der dümmste Bauer hat die dicksten Kartoffeln." bringen kann.

Und mich damit auch verabschiede.

Donnerstag, 19. Juni 2008

MC GEE is begging Duffy for Mercy!

Wenn die deutsche Nationalhymne sich mit den gittaresken Tönen von Queens of the Stone Age sowie dem irren Lachen einer mathegestörten 18-jährigen vermischt, dann ist es auch für mich soweit zu sagen: Ich sollte doch mal wieder bloggen.
Anlass genug ist da.
Nach bestimmt schon drei Stunden Mathe mit meinem mega Taschenrechner "voyage 200", der mich immer wieder dezent darauf hinweist, dass ich ja im Sommer nach Frankreich wollte, herrscht nun aber der Breizustand in meinem Zentralgehirn vor und so lass ich mein Nebenhirn (Reise Reise) auch mal Aufgaben wie x+2=0 lösen. So werd ich euch dann auch einfach mal ein paar Aussagen vor die Füße, ohne Reihenfolge, ohne Ordnung, denn Gesetze, die meine mikrokosmische Ordnung auf meinem Schreibtisch lenken könnten, gibt es nicht mehr (Hallo SoziKlausur, ich hab dich schon vermisst!). Ich versuch auch gar nicht euch irgendeinen Ansatz in den komplex duchdachten Schatelsätzen dieses Eintrages zu erläutern, es würde nur dazu führen, dass ich als völlig verschoben im Kopf angesehen werde. Let's Go.

Balmun
ist lange vorbei. Gefühlt zumindest. War schön. Sehr schön. Wenn man sich mal wichtig fühlen kann und an einem Wochenende mehr Englisch lernt als in zwei Semestern Filmguckens bei unserm Lieblingslehrer, zeugt das von mindestens geringem intellektuellen Anspruch und ein bisschen Spaß an der Freude. Und Brasilianer sind im Grunde genommen sehr muntere und liebenswerte Geschöpfe, zu denen man viel mehr Kontakt haben sollte. Nächstes Jahr mehr davon.
Unsere hochgeschätzte Studienfahrt mit "MC Gee", "Monsieur S." und "Frau Bellevue" folgte und Duffy musste gleiche in der ersten Stunde dran glauben. Da konnte Bambi auch nicht mehr um Mercy betteln. Spätestens als wir im ETAP Hotel am Rande von Paris ankamen und die Fenster nicht öffnen konnten, weil es schon zu viele Suizide gab, war uns klar, dass wir hier viel Spaß haben werden. Es kam, wie es kommen musste, meine Québécoier Freundin mit doppeltem Ausländerstatus überließ mir für kurze Zeit ihre Kamera und lustige Bewegungsstudien von ihr mit Monsieur S., unserem engagierten deutsch-französischem Privatunterhalter, waren das Resultat, das es hoffentlich morgen hier zu bestaunen gibt.
Eine nachfolgende Woche "sturm Frei!" und ich sehnte mich zurück in das Land der hohen Türme und dreckigen Teppiche, in das ich höchst hoffentlich im Sommer zurückkehren werde. Weg von Scharen von Kurven, die mich mit ihren Normalen verfolgen und ich zum Schuss in die Falle tappe zwischen x-Achse und Funktionsgraph, die die kleine Fläche um meinen Schädel einschließen.
Die Flucht führte mich und noch drei weitere Menschen mit mir, an den Kägsdorfer Strand, mitten ins Nirgendwo. Wo die Möwen kreischen. Supershirt ebenfalls. Ziemlich hohle Musik streng genommen. Ich fand die ja auch mal ganz angenehm, als ich nur zwei ihrer Titel kannte. Aber es wird ja auch nicht unbedingt besser, wenn die Quantität der dumpfen Beats und der wiederholten Texte sich akkumuliert zu einem auf und ab Gehüpfe des Frontmenschen, der ernsthaft Spaß daran findet mit Plaste Glow Stäbchen um sich zu werfen. Das Anbaden durfte nicht fehlen, das Zelt blieb auch heil, nur unsere Surfnachbarn warn ein bisschen prolldumm. ANNIIIIIKAAAAR.

Warum ich nicht Fußbal gucke und lieber kellerkindisch vor meinem PC hocke und blogge, bleibt die letzte zu klärende Frage. Weil ich ein Mädchen bin? Weil ich das trotzdem alles assi finde, Deutschland anzufeuern? Oder weil ich angepisst bin, weil ich ganz viel Mathe machen muss? Eigentlich bin ich nicht angepisst, ich blogge schließlich gerade fröhlich vor mich her. Und Mathe mag ich eigentlich auch ("iiiih. Hexe!"), wenn es nicht meine gesamte donnerstägliche schulfreie Zeit einnehmen würde.
Gewagte These: Würden sich die Deutschen nur annähernd so für Politik begeistern können, wie für das Viertelfinale der EM, würde eventuell mal einiges aufwärts gehen mit uns. Tun sie aber nicht, weil die da oben eh nichts können. Und Fr. Merkel selbst bei den Spielen dabei ist, um noch ein paar letzte Wähler von ihrer perfekten Frisur zu überzeugen.

Da lauf ich doch lieber kreischend im Kreis und drücke die Flugkurve des EM-Balls mithilfe einer quadratischen Funktion aus.
Letztes spontanes Vorhaben meinerseits: beim Finale Deutschland gegen die Niederlande durch die Stadt ziehen und mit dem Finger auf die Leute zeigen, deren Deutschandbemalung wegen den vielen bitteren Tränen langsam ihr Gesicht hinunterfließt. Ihr werdet schon sehen, was ihr davon habt, an sprachgestörte Muskelklopse als die Retter unserer Welt zu glauben.

Mittwoch, 30. April 2008

Eröffnungsveranstaltung des filmkunstfests in Schwerin

Hab vorhin der Eröffnungsverstaltung des filmkunstfestes im schönen Schweriner Capitol beigewohnt und die Deutschlandpremiere von "Falco - Verdamt wir leben noch!" gesehen, die mich ehrlich überrascht hat. Eröffnung war so lala, stellenweise ganz unterhaltsam. Die erste Ausgabe des filmab! lag heute schon aus und alle sind mächtig stolz.
Gerade warte ich noch darauf, dass unsere liebste Chefredakteurin den Artikel über die Eröffnung durchguckt und für genehmigt erklärt. Dann kann ich auch endlich ins Bett und in 6 Stunden wieder aufstehen! Morgen gehts zum Filmegucken endlich mal ins richtige Kino und nicht immer nur in unseren eisekalten Beamer-Vorführraum eine Etage tiefer neben den Pfadfindern.
Insgesamt vergeht die Zeit hier wie im Fluge, die Tage sind erfüllt von Filmen, Rezensionen, Berichten, morgendlichen Redaktionssitzungen und abendlichem Redaktionsschlussstress (7 "s" in einem Wort, ha!).

Sonntag, 27. April 2008

Filmab!

Neues, Interessantes, Geschriebenes, Unnützes, Lustiges aus der kommenden Woche >>HIER<<
Inklusive Webcam, Twitter und allen Artikeln, die in unseren Festivalzeitungen erscheinen.

Sonntag, 20. April 2008

FiSH 08

Zwei Tage lang konnte man sich dieses Wochenende insgesamt 39 Filme von jungen Filmemachern aus ganz Deutschland beim Film Festival im Stadthafen ansehen. Das MAU hatte geöffnet, sich sehr hübsch hergerichtet und ideale Bedingungen geboten, um Filmblock über Filmblock zu schauen. 24 von 39 Filme sowie einige estnische Filme außerhalb der Wertung hab ich geschafft und es waren einige wirklich tolle, beeindruckende, nahegehende, lustige und erscheckende Dokumentationen, Kurzfilme, Animationen und Experimentalfilme dabei.
Ich könnte mich jedes Wochenende alleine da hinsetzen, Kurzfilm nach Kurzfilm gucken und mich in die Welt von Zahnarztängsten, Depressionsselbstbildnissen, Ausländern und ihren Block und weiteren kleinen Geschichten um das Leben begeben.
Abgerundet wurde die ganze Sache mit quirligen Moderationen von Herrn Auerbach, netten Interviews mit den Filmemachern und der öffentlichen Jurydiskussion nach jedem Block.

Schön wars, so schön, dass es das ganze sonst action- und partylose, recht langweilige Wochenende vollkommen entschädigt hat.

Nächstes Jahr: FiSH 09 vom 17. bis 19. April.

Als erstes:

>> Salut und Bonjour auf diesem Blog. Die Autorin kommt gerade aus einem Selbstfindungsjahr in Lille (Frankreich) und berichtet von Erkenntnissen, Vermissten, Erlebnissen und französisch-deutschen Wundernissen. On y va!
>> Karoaufblub ist seit dem 1. Oktober 2005 online.

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