Alltag

Freitag, 2. Mai 2008

Festivalstimmung

Freitag ist heute schon. Meine Güte, vergeht so eine Woche schnell. Nachdem ich heute morgen von spontanen Magenkrämpfen und Schwächeanfällen geplagt wurde, hab ich es nach ein wenig Schlaf und Pfeffitee wieder pünktlich aufzustehen für ein Interview mit Knut Elstermann. In einer Abstellkamme, wohl bemerkt. Nachzulesen ist dies spätestens morgen hier. Alle meine Artikel für die fünfte und letzte Ausgabe unserer Festivalzeitung sind fertig und müssen nur noch von der Chefredaxe kontrolliert und abgenickt werden. Zu um 9 gehts dann nachher nochmal ins Kino. Ist alles sehr spaßig. :) Der morgige Tag wird auch noch von Filmen und Festivalstimmung erfüllt sein und von der Abschlussveranstaltung beendet werden. Am Sonntag wird Schwerin wieder verlassen und die alltägliche Einöde geht wieder los. Möh. :/

Ich ess jetzt meinen Schokopudding auf, trinke meinen Tee aus und warte bis die Redaktion sich wieder füllt, denn gerade ist es hier seltsam still und leer (Hier zu bewundern).

Freitag, 18. April 2008

Hässliche Sachen

Ebend. Ein Mädchen im Bus zu ihrer Freundin:

"Warum muss man eigentlich schöne Sachen anziehen? Ich mein, wenn jemand hässliche Sachen anhat, dann ist er ja immernoch gleich, so wie er ist. Und wenn man hässliche Sachen anhat, sagen alle immer 'Du bist hässlich.', aber wenn man gute Sachen anhat, sagt ja nie jemand 'Du bist toll.'."

Mittwoch, 5. März 2008

There will be blood.

Schon recht spannend, so eine erste Fahrstunde!

Mittwoch, 20. Februar 2008

Let's dance to Joy Division...

...singen die Wombaten und lasst mich in diesem Sinne den Aufruf zum Control gucken starten, den Film über JD-Frontsänger Ian Curtis. Läuft aber nur noch heute 22.15 Uhr im Liwu. Dann halt nicht. Es muss wohl wieder Vorlieb genommen werden mit anregend-intellektueller Unterhaltung am Freitag im Theater (Antigone). Desweiteren geht es wieder los mit dem Bangen um 4 Wochen Schulvergnügung. Bis dann wieder Ferien sind. So weit lassen wir es uns aber in unserem neu renovierten Schulgebäude gutgehen, das versucht, mit Pool, als Druck- und Fotowerkstatt getarntem Wellnessbereich und selbstreinigenden Böden das ach-so-furchtbare Schülerleben in einen Lebensabschnitt der Erträglichkeit zu verwandeln. Ob es gelungen ist, resümieren wir in 4 Wochen nochmal, wenn die ersten Wände beschmiert, der Hofkäfig durchbrochen und die Verweise wegen unerlaubten Ausführens erworbenen Essens auf uns hinab gerieselt sind. Im Ambiente des Cafeteria-Essen-Keller-Aufenthaltsbereiches für Schüler und scheinbar freiwillig auch diverse Lehrkörper schmieden wir wie immer fröhlich Pläne über die Akzeptanz und Umsetzung von Hausordnungserlassen. Die angekündigten 70 Minuten Mittagspause sollen dann für Chill- und Hausaufgabengruppen, Spiel, Spaß und Sport u.a. in unserem "Pool" genutzt werden, der nach unseren Vorstellungen bald mit Couchen ausgestattet sein wird. Trotz der offiziellen Bezeichnung "Nichtraucherschule" sehe selbst ich als Nichtraucher es als sinnvoll an, Aschenbecher an den Eingängen aufzustellen, um die Sauberkeit dieser zu gewährleisten. "Eine rauchfreie Schule sind wir zwar, aber keine Raucher freie!" und das muss man wohl auch endlich mal akzeptieren.

Als Reaktion auf viele Meinungen zum Thema Maslowsche Bedürfnispyramide hier mal wieder ein Verweis auf einen kleinen psychologischen Wikieintrag mit dem Problem des Widerständigen Lernens.

Celebrate the irony!

Montag, 14. Januar 2008

Was Kann Es Schöneres Geben?

... Als Ableitungen, Differentialquotienten, Fotolyse, Dunkelreaktionen, Feredoxin, Blättern, Blüten, Bienen und den Wunderwerken der Natur: Biologie und Mathematik. Purer Enthousiasmus überkommt mich beim Gedanke an entsprechende Klausuren morgen und übermorgen.

"Anstatt zu lernen, mach ich immer irgendwelchen Scheiß im Internet."
Heute schon: Blogs gelesen, YouTube Videos angeschaut, gute Musik entdeckt (Chikinki - Like it or leave it [I would leave it!]) und nur durch SchülerVZ panisch festgestellt, dass meine beste Freundin in 4 Tagen Geburtstag hat. Du wirst es mir verzeihen müssen, bei soviel Wundern der Natur ;). Haben kluge Leute Geschenkvorschläge für ein kleines, blondes, schwedisches, hyperaktives Mädchen, das 18 wird?

So, ich muss ins Bett und endlich Mathe gucken. Lernen kann man sowas nicht. Hat die Natur uns wieder ausgetrickst. Oder alle talentlosen Leute. Ha.

Mittwoch, 2. Januar 2008

I want to change the world...instead I sleep.

Ein Satz, der mich in den letzten Tagen mit dem Lied "Keep breathing" von Ingrid Michaelson immer wieder eingeholt hat und mir bis heute auf eine eher unerklärliche Art und Weise zusagte. Bis heute, als ich bis halb drei Uhr schlief und mich eigentlich auch jetzt schon wieder in mein Bett verkriechen könnte. Meine Mutter sagte vor ein paar Tagen, dass das einfach der menschliche Winterschlaf ist und so hab ich kurz nachgeforscht und bin fündig geworden:
"Eine gedrückte Stimmung, Antriebslosigkeit, vermehrtes Schlafbedürfnis", aber auch "Appetitverlust und Gewichtsabnahme" sind Symptome einer saisonal abhängigen Depression, kurz SAD oder einfach Herbstdepression. Dies "ist nichts anderes als die Vorbereitung des Körpers auf den Winterschlaf: Nur dass der Winterschlaf beim Menschen eben nie eintritt. Ausgelöst wird der Vorgang durch die kürzeren Tageslichtperioden und die fallenden Temperaturen im Herbst"

Gegenmittel: Bewegung im Freien, gesunde Ernährung, belebende Farben und Düfte, Musik und rhythmische Bewegung und positive Gedanken.
Die Anleitung zum guten Leben!

Quelle

Donnerstag, 22. November 2007

Schienenarm



Ich hab mir doch nur in den kleinen Finger geschnitten.

Pour mes amis francais:
Je me suis coupé le petit doigt au lycée et maintenant mon bras droit est éclissé (je sais pas si c'est le bon mot) pour que je bouge pas mon doigt et la blessure guérisse mieux. J'étais chez le docteur aujourd'hui et c'est devenu plus joli: le truc est bleu foncé maintenant.

Montag, 15. Oktober 2007

die leidige Nahrungskette

Diese Woche steht unsere Schule unter dem Motto "Iss gesund und bunt", welches auf unserm Gebäude die 11. Klassen den anderen Schülern nahebringen dürfen. Der Montag war nun heute der Tag der 11/1 und 2. Unser großes Vorhaben: eine Nahrungskette veranstalten. Sprich mal wieder polonesieren. Musik war besorgt, es wurde versucht Schüler zu motivieren und natürlich endete alles misslungen. Aber wir konnten beobachten, dass alle die Musik (5 a daaay, B is for Banana, Fiber und sonstige Späße) mit Wohlwollen aufgenommen haben. Ein Pausenradio ist in Planung.
Ich hoffe, ich kann bald ein paar Bilder von unserer Schulaktion bieten (es steht u.a. noch Marmeladenbrotverkauf, Teebeutelweitwerfen und Kirschkernweitspucken aus).
Unsere Nahrungskettenpolonese wurde dann schließlich noch in Sport veranstaltet. Denn JA wir tun alles dafür, keinen oberstufengerechten Unterricht zu haben!

Mittwoch, 5. September 2007

Schule

Ich hab keine Zeit mehr.
In meinem Kopf eine riesen Menge an Daten.
In meinem Hirn eine große Leere.

Bald ist wieder Wochenende, der Alltag schon so alltäglich.

Montag, 27. August 2007

Mein schönstes Ferienerlebnis war der Moment, als ich noch nicht an den beginnenden Graus dachte.

Man glaubt es ja kaum, aber:
  1. die Ferien sind schon wieder vorbei
  2. der erste Schultag ist recht erfolgsversprechend vorübergegangen und
  3. unsere Schule wird modern.
So scheint es zumindest.
Mein erster Tag als wieder deutsche Schülerin an einer deutschen Schule begann heute morgen um 9 in Klasse 11/1 in Raum 111 und ging bis 11. Ist das ein Zeichen? Was will es uns sagen?
Das konnten wir auch nicht mehr erörtern, interessierten uns doch eher unsere Stundenpläne, Lehrer und Mitleidenden und deren Stundenpläne und Lehrer und Mitleidende.
Wie schon angedeutet, bin ich mit meinem Jahresarbeitsplan recht zufrieden, obwohl ich montags und dienstags wirklich bis 17.15 Uhr in unserer neuen Folteranstalt sitzen muss. Aber wie kann eine Woche besser beginnen, als mit einem erst um 9.50 Uhr beginnenden Unterricht am Montag?! Sonst hab ich auch recht viele Freistunden zum Essen gehen und schnell noch Hausaufgaben machen und am Freitag um 13.25 Uhr Schluss. Ich mein, was will man mehr?
Zum Modernheitsfaktor unserer Schule addiert sich jetzt neben einer neu gestalteten und regelmäßig aktualisierten Homepage inklusive online Vertretungsplan und dem bald komplett sanierten Gebäude noch die Einwahl in Sportkurse per Internet. Woooow. Der Ellenbogenkampf wurde jetzt durch Onlineschlachterei ersetzt. Unser Zielkurs: Kanu mit weiterführendem Semester Kanupolo. Na mal schauen.

Morgen gehts gleich los mit Mathe. Mit dem wahrscheinlich größten Drachen unserer Schule. Wünscht mir Glück.

Als erstes:

>> Salut und Bonjour auf diesem Blog. Die Autorin kommt gerade aus einem Selbstfindungsjahr in Lille (Frankreich) und berichtet von Erkenntnissen, Vermissten, Erlebnissen und französisch-deutschen Wundernissen. On y va!
>> Karoaufblub ist seit dem 1. Oktober 2005 online.

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Festivalstimmung
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karo blub - 27. Apr, 15:40
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karo blub - 20. Apr, 15:31

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