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Alltag

Mittwoch, 27. Mai 2009

lern lern



Sozi fordert alle Register.

Dienstag, 11. November 2008

gatschig

"Mama, warum darf man im Bus nicht essen?"

"Weil dann deine Finger gatschig werden und du dann die Sitze vollgatschst. Und wenn dann wieder Leute einsteigen kriegen die ganz gatschige Hosen oder Röcke."



Kein Wunder, warum die Jugend nur noch ein geschätztes Vokabular von 500 Wörtern hat, wenn die Eltern auch nicht besser sind.

Mittwoch, 3. September 2008

Sommerrückblick - Horrorausblick

Zurück aus Frankreich, zurück im normalen Leben, zurück in Schule, Stress und zurück in zuviel Bereitschaft, Dinge freiwillig zu tun.

Ein kurzer Urlaubsrückblick sei noch erlaubt. Disneyland Paris wurde mit meiner Person beehrt, ohh was für hübsche Städtchen und Figuren und Puppen und Musik. Soviel Kitsch auf einem Haufen, dass es fast schon wieder normal scheint. Wie in einem richtigen Disneyland Film halt. Da haben wir auch nicht die 45 bis 110-minütigen Anstehschlangen für die 1 bis 5-minütigen Fahrattraktionen gescheut. Es war wirklich putzig und man sollte sich das einmal angeschaut haben, wie ich finde. Außerdem haben sich meine beiden Gastgeschwister (vor allem mein kleiner Kurzbeiniger) riesig gefreut, dass ich mit war. Umso gedrückter war die Stimmung am Tag des Abschieds. Einem Besuch beim Hippo-Pferde-Reit-Club folgte spät abends das Tasche schnappen und zum Bahnhof fahren. Tränen bei Karo immer inklusive.
Um 23 Uhr angekommen in Brüssel, war natürlich alles zu, wo man sich noch etwas Unterhaltung hätte kaufen können, lungerte ich eine Stunde auf dem Bahnhof rum, um ein paar EU-Abgeordnete kennen zu lernen. Die Rückfahrt war entspannter und kürzer als das Hingetucker.

Zu schnell ging es dann auch wieder an den ersten Schultag. Mit den üblichen Organisationsproblemen seitens der Schule aber tausenden Vorhaben, in denen natürlich auch ich mal wieder zu tief drin stecke. Nebenbei muss ich mich dann auch noch zum Unterricht schleppen.
Auch meine Berlin Skate Marathon Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und der Mutter-Tochter-Trainingsplan ist entwickelt. Am 27. September ist es soweit, ich würde mich über eine kleine Rücken- und Beinmassage auch jetzt schon freuen. ;)

Einen Abend vorher findet auch das Rostocker Film Fest zum 16. Mal statt, wo doch hoffentlich auch zwei von unseren Filmen laufen werden. Mindestens einer zumindest. Heute war Vorabpremiere in der Frieda, der Feinschliff erfolgt und ich kann zumindest von mir behaupten, mächtig stolz aufs bisherige Ergebnis zu sein.

Zum Schluss würde ich gerne noch auf die 2. Lichtklangnacht im IGA Park verweisen, die am 12. und 13. September unter dem Thema "Der kleine Prinz" steht. Einen Bericht vom letzten Mal findet hier.

Bis auf weiteres, für die nächsten Tage kündige ich mal großmütig eine kleine Sommercollage aus visuellen Impressionen an. Seid gespannt.

Dienstag, 29. Juli 2008

weisheitszahnlos 2.0

Du hängst völlig abgefuckt und interessenlos
Bei dir daheim für dich allein.

Samstag, 21. Juni 2008

aux armes citoyens - ein schlafloser EM Beitrag

Eben noch voller Ideen, plötzlich wieder nur Brei im Kopf. Fangen wir also mit nem blöden Thema zum Aufwärmen an: Fußball! Eine Frage, die sich heute für Wencke und mich im Cro ergab: Verfolgst du die EM oder verfolgt die EM dich? Habt ihr aufmerksam mitgelesen, kennt ihr meine persönliche Antwort. Psychologen raten bei zuvielen Fußballemotionen: drüber reden. Soll helfen, stand zumindest heute früh in unserm Tageswisch. Ich musste aber gerade sehen, dass die Türkei gegen meinen heimlichen Geheimtipp Kroatien gewonnen hat. Wo ich doch gerade heute im Gespräch erfahren hab, dass in dieser Konstellation nächste Woche in Neukölln in jedem Fall Köpfe rollen werden. Aber liebe Fußballfans, kompensiert eure Euphorie oder eher eure tiefste Trauer nicht mit Aggressionen gegen unsere Freunde mit Migrationshintergrund, sondern redet drüber. Setzt euch zusammen und wertet das Spiel objektiv aus und gebt einfach mal zu, dass Deutschland versagt hat, wenn sie dann "ganz knapp" 2:1 gegen Türkiye verloren haben. Bildet Gesprächsrunden auf offener Straße, haltet euch die Hände und seid dankbar, dass euch die Chinesen 2000 Jahre v. Chr. dieses wunderbare Spiel geschenkt haben. Sonst wäre die Welt heutzutage doch trist. und grau.
Ich hätte nichts zu bloggen, denn außer dem Fußballthema bringt mein Hirn auch nichts mehr zu Stande. Da muss ich ganz ehrlich mal passen. Da hilft auch der große Milchkaffee von vor 3 Stunden nichts, der mich jetzt dazu zwingt mir eine Tasse Baldriantee reinzuzwingen und eher unbewusst ein wenig Fußballvokabular in meine Fußballode einzubauen.
Ja, ich kann nicht schlafen. In 6 Stunden werde ich wieder aufstehen und Französisch produzieren.

Ein weiteres Geständnis möchte ich nun noch ablegen und zugeben, dass ich mich mittlerweile schon fast auf das Spiel Deutschland-Türkei freue. Dann wird mein Masterplan realisiert. Gibbet nämlich auch wirklich was zu sehen auf den Straßen!

Montag, 19. Mai 2008

ihr dürft mich God nennen

Nach einer ewigen Plackerei hinterm Steuer neben einem ständig kommentierenden immmer besserwissenden und belehrenden Menschen, ist es überstanden: ich bin im Besitz einer mit lustigen kleinen reflektierenden Verkehrszeichen besetzten Plastikkarte, die mir meine absolut vorhandenen Autoführfähigkeiten bescheinigt.
Und das war alles viel unanstrengender als man im Vorfeld glaubte. Und Parken kann ich auch. Und Umkehren in Wendeschleifen. Und das Auto absaufen lassen. :)

Fein gemacht.

Ampelmännchen 2

Des Weiteren ist es Sommer und ich stelle schon seit einiger Zeit fest, dass ich mein Blogdesign ganz fürchterlich hässlich finde. Wo doch jetzt die Sonne draußen scheint. Wenn ich einen Aufruf tätige, dass jemand doch bitte mein Layout mal neu entwerfen sollte, folgt diesem eh keiner also müsste ich mal wieder ein Wochenende freiräumen. Wo da doch eh schon immer so wenig Zeit ist. Ich muss mich mehr an aktionsgeladene Wochenenden gewöhnen. Ich sehs ja ein. ;)

Freitag, 2. Mai 2008

Festivalstimmung

Freitag ist heute schon. Meine Güte, vergeht so eine Woche schnell. Nachdem ich heute morgen von spontanen Magenkrämpfen und Schwächeanfällen geplagt wurde, hab ich es nach ein wenig Schlaf und Pfeffitee wieder pünktlich aufzustehen für ein Interview mit Knut Elstermann. In einer Abstellkamme, wohl bemerkt. Nachzulesen ist dies spätestens morgen hier. Alle meine Artikel für die fünfte und letzte Ausgabe unserer Festivalzeitung sind fertig und müssen nur noch von der Chefredaxe kontrolliert und abgenickt werden. Zu um 9 gehts dann nachher nochmal ins Kino. Ist alles sehr spaßig. :) Der morgige Tag wird auch noch von Filmen und Festivalstimmung erfüllt sein und von der Abschlussveranstaltung beendet werden. Am Sonntag wird Schwerin wieder verlassen und die alltägliche Einöde geht wieder los. Möh. :/

Ich ess jetzt meinen Schokopudding auf, trinke meinen Tee aus und warte bis die Redaktion sich wieder füllt, denn gerade ist es hier seltsam still und leer (Hier zu bewundern).

Freitag, 18. April 2008

Hässliche Sachen

Ebend. Ein Mädchen im Bus zu ihrer Freundin:

"Warum muss man eigentlich schöne Sachen anziehen? Ich mein, wenn jemand hässliche Sachen anhat, dann ist er ja immernoch gleich, so wie er ist. Und wenn man hässliche Sachen anhat, sagen alle immer 'Du bist hässlich.', aber wenn man gute Sachen anhat, sagt ja nie jemand 'Du bist toll.'."

Mittwoch, 5. März 2008

There will be blood.

Schon recht spannend, so eine erste Fahrstunde!

Mittwoch, 20. Februar 2008

Let's dance to Joy Division...

...singen die Wombaten und lasst mich in diesem Sinne den Aufruf zum Control gucken starten, den Film über JD-Frontsänger Ian Curtis. Läuft aber nur noch heute 22.15 Uhr im Liwu. Dann halt nicht. Es muss wohl wieder Vorlieb genommen werden mit anregend-intellektueller Unterhaltung am Freitag im Theater (Antigone). Desweiteren geht es wieder los mit dem Bangen um 4 Wochen Schulvergnügung. Bis dann wieder Ferien sind. So weit lassen wir es uns aber in unserem neu renovierten Schulgebäude gutgehen, das versucht, mit Pool, als Druck- und Fotowerkstatt getarntem Wellnessbereich und selbstreinigenden Böden das ach-so-furchtbare Schülerleben in einen Lebensabschnitt der Erträglichkeit zu verwandeln. Ob es gelungen ist, resümieren wir in 4 Wochen nochmal, wenn die ersten Wände beschmiert, der Hofkäfig durchbrochen und die Verweise wegen unerlaubten Ausführens erworbenen Essens auf uns hinab gerieselt sind. Im Ambiente des Cafeteria-Essen-Keller-Aufenthaltsbereiches für Schüler und scheinbar freiwillig auch diverse Lehrkörper schmieden wir wie immer fröhlich Pläne über die Akzeptanz und Umsetzung von Hausordnungserlassen. Die angekündigten 70 Minuten Mittagspause sollen dann für Chill- und Hausaufgabengruppen, Spiel, Spaß und Sport u.a. in unserem "Pool" genutzt werden, der nach unseren Vorstellungen bald mit Couchen ausgestattet sein wird. Trotz der offiziellen Bezeichnung "Nichtraucherschule" sehe selbst ich als Nichtraucher es als sinnvoll an, Aschenbecher an den Eingängen aufzustellen, um die Sauberkeit dieser zu gewährleisten. "Eine rauchfreie Schule sind wir zwar, aber keine Raucher freie!" und das muss man wohl auch endlich mal akzeptieren.

Als Reaktion auf viele Meinungen zum Thema Maslowsche Bedürfnispyramide hier mal wieder ein Verweis auf einen kleinen psychologischen Wikieintrag mit dem Problem des Widerständigen Lernens.

Celebrate the irony!

Als erstes:

>> Salut und Bonjour auf diesem Blog. Die Autorin kommt gerade aus einem Selbstfindungsjahr in Lille (Frankreich) und berichtet von Erkenntnissen, Vermissten, Erlebnissen und französisch-deutschen Wundernissen. On y va!
>> Karoaufblub ist seit dem 1. Oktober 2005 online.

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