MC GEE is begging Duffy for Mercy!
Wenn die deutsche Nationalhymne sich mit den gittaresken Tönen von Queens of the Stone Age sowie dem irren Lachen einer mathegestörten 18-jährigen vermischt, dann ist es auch für mich soweit zu sagen: Ich sollte doch mal wieder bloggen.
Anlass genug ist da.
Nach bestimmt schon drei Stunden Mathe mit meinem mega Taschenrechner "voyage 200", der mich immer wieder dezent darauf hinweist, dass ich ja im Sommer nach Frankreich wollte, herrscht nun aber der Breizustand in meinem Zentralgehirn vor und so lass ich mein Nebenhirn (Reise Reise) auch mal Aufgaben wie x+2=0 lösen. So werd ich euch dann auch einfach mal ein paar Aussagen vor die Füße, ohne Reihenfolge, ohne Ordnung, denn Gesetze, die meine mikrokosmische Ordnung auf meinem Schreibtisch lenken könnten, gibt es nicht mehr (Hallo SoziKlausur, ich hab dich schon vermisst!). Ich versuch auch gar nicht euch irgendeinen Ansatz in den komplex duchdachten Schatelsätzen dieses Eintrages zu erläutern, es würde nur dazu führen, dass ich als völlig verschoben im Kopf angesehen werde. Let's Go.
Balmun ist lange vorbei. Gefühlt zumindest. War schön. Sehr schön. Wenn man sich mal wichtig fühlen kann und an einem Wochenende mehr Englisch lernt als in zwei Semestern Filmguckens bei unserm Lieblingslehrer, zeugt das von mindestens geringem intellektuellen Anspruch und ein bisschen Spaß an der Freude. Und Brasilianer sind im Grunde genommen sehr muntere und liebenswerte Geschöpfe, zu denen man viel mehr Kontakt haben sollte. Nächstes Jahr mehr davon.
Unsere hochgeschätzte Studienfahrt mit "MC Gee", "Monsieur S." und "Frau Bellevue" folgte und Duffy musste gleiche in der ersten Stunde dran glauben. Da konnte Bambi auch nicht mehr um Mercy betteln. Spätestens als wir im ETAP Hotel am Rande von Paris ankamen und die Fenster nicht öffnen konnten, weil es schon zu viele Suizide gab, war uns klar, dass wir hier viel Spaß haben werden. Es kam, wie es kommen musste, meine Québécoier Freundin mit doppeltem Ausländerstatus überließ mir für kurze Zeit ihre Kamera und lustige Bewegungsstudien von ihr mit Monsieur S., unserem engagierten deutsch-französischem Privatunterhalter, waren das Resultat, das es hoffentlich morgen hier zu bestaunen gibt.
Eine nachfolgende Woche "sturm Frei!" und ich sehnte mich zurück in das Land der hohen Türme und dreckigen Teppiche, in das ich höchst hoffentlich im Sommer zurückkehren werde. Weg von Scharen von Kurven, die mich mit ihren Normalen verfolgen und ich zum Schuss in die Falle tappe zwischen x-Achse und Funktionsgraph, die die kleine Fläche um meinen Schädel einschließen.
Die Flucht führte mich und noch drei weitere Menschen mit mir, an den Kägsdorfer Strand, mitten ins Nirgendwo. Wo die Möwen kreischen. Supershirt ebenfalls. Ziemlich hohle Musik streng genommen. Ich fand die ja auch mal ganz angenehm, als ich nur zwei ihrer Titel kannte. Aber es wird ja auch nicht unbedingt besser, wenn die Quantität der dumpfen Beats und der wiederholten Texte sich akkumuliert zu einem auf und ab Gehüpfe des Frontmenschen, der ernsthaft Spaß daran findet mit Plaste Glow Stäbchen um sich zu werfen. Das Anbaden durfte nicht fehlen, das Zelt blieb auch heil, nur unsere Surfnachbarn warn ein bisschen prolldumm. ANNIIIIIKAAAAR.
Warum ich nicht Fußbal gucke und lieber kellerkindisch vor meinem PC hocke und blogge, bleibt die letzte zu klärende Frage. Weil ich ein Mädchen bin? Weil ich das trotzdem alles assi finde, Deutschland anzufeuern? Oder weil ich angepisst bin, weil ich ganz viel Mathe machen muss? Eigentlich bin ich nicht angepisst, ich blogge schließlich gerade fröhlich vor mich her. Und Mathe mag ich eigentlich auch ("iiiih. Hexe!"), wenn es nicht meine gesamte donnerstägliche schulfreie Zeit einnehmen würde.
Gewagte These: Würden sich die Deutschen nur annähernd so für Politik begeistern können, wie für das Viertelfinale der EM, würde eventuell mal einiges aufwärts gehen mit uns. Tun sie aber nicht, weil die da oben eh nichts können. Und Fr. Merkel selbst bei den Spielen dabei ist, um noch ein paar letzte Wähler von ihrer perfekten Frisur zu überzeugen.
Da lauf ich doch lieber kreischend im Kreis und drücke die Flugkurve des EM-Balls mithilfe einer quadratischen Funktion aus.
Letztes spontanes Vorhaben meinerseits: beim Finale Deutschland gegen die Niederlande durch die Stadt ziehen und mit dem Finger auf die Leute zeigen, deren Deutschandbemalung wegen den vielen bitteren Tränen langsam ihr Gesicht hinunterfließt. Ihr werdet schon sehen, was ihr davon habt, an sprachgestörte Muskelklopse als die Retter unserer Welt zu glauben.
Anlass genug ist da.
Nach bestimmt schon drei Stunden Mathe mit meinem mega Taschenrechner "voyage 200", der mich immer wieder dezent darauf hinweist, dass ich ja im Sommer nach Frankreich wollte, herrscht nun aber der Breizustand in meinem Zentralgehirn vor und so lass ich mein Nebenhirn (Reise Reise) auch mal Aufgaben wie x+2=0 lösen. So werd ich euch dann auch einfach mal ein paar Aussagen vor die Füße, ohne Reihenfolge, ohne Ordnung, denn Gesetze, die meine mikrokosmische Ordnung auf meinem Schreibtisch lenken könnten, gibt es nicht mehr (Hallo SoziKlausur, ich hab dich schon vermisst!). Ich versuch auch gar nicht euch irgendeinen Ansatz in den komplex duchdachten Schatelsätzen dieses Eintrages zu erläutern, es würde nur dazu führen, dass ich als völlig verschoben im Kopf angesehen werde. Let's Go.
Balmun ist lange vorbei. Gefühlt zumindest. War schön. Sehr schön. Wenn man sich mal wichtig fühlen kann und an einem Wochenende mehr Englisch lernt als in zwei Semestern Filmguckens bei unserm Lieblingslehrer, zeugt das von mindestens geringem intellektuellen Anspruch und ein bisschen Spaß an der Freude. Und Brasilianer sind im Grunde genommen sehr muntere und liebenswerte Geschöpfe, zu denen man viel mehr Kontakt haben sollte. Nächstes Jahr mehr davon.
Unsere hochgeschätzte Studienfahrt mit "MC Gee", "Monsieur S." und "Frau Bellevue" folgte und Duffy musste gleiche in der ersten Stunde dran glauben. Da konnte Bambi auch nicht mehr um Mercy betteln. Spätestens als wir im ETAP Hotel am Rande von Paris ankamen und die Fenster nicht öffnen konnten, weil es schon zu viele Suizide gab, war uns klar, dass wir hier viel Spaß haben werden. Es kam, wie es kommen musste, meine Québécoier Freundin mit doppeltem Ausländerstatus überließ mir für kurze Zeit ihre Kamera und lustige Bewegungsstudien von ihr mit Monsieur S., unserem engagierten deutsch-französischem Privatunterhalter, waren das Resultat, das es hoffentlich morgen hier zu bestaunen gibt.
Eine nachfolgende Woche "sturm Frei!" und ich sehnte mich zurück in das Land der hohen Türme und dreckigen Teppiche, in das ich höchst hoffentlich im Sommer zurückkehren werde. Weg von Scharen von Kurven, die mich mit ihren Normalen verfolgen und ich zum Schuss in die Falle tappe zwischen x-Achse und Funktionsgraph, die die kleine Fläche um meinen Schädel einschließen.
Die Flucht führte mich und noch drei weitere Menschen mit mir, an den Kägsdorfer Strand, mitten ins Nirgendwo. Wo die Möwen kreischen. Supershirt ebenfalls. Ziemlich hohle Musik streng genommen. Ich fand die ja auch mal ganz angenehm, als ich nur zwei ihrer Titel kannte. Aber es wird ja auch nicht unbedingt besser, wenn die Quantität der dumpfen Beats und der wiederholten Texte sich akkumuliert zu einem auf und ab Gehüpfe des Frontmenschen, der ernsthaft Spaß daran findet mit Plaste Glow Stäbchen um sich zu werfen. Das Anbaden durfte nicht fehlen, das Zelt blieb auch heil, nur unsere Surfnachbarn warn ein bisschen prolldumm. ANNIIIIIKAAAAR.
Warum ich nicht Fußbal gucke und lieber kellerkindisch vor meinem PC hocke und blogge, bleibt die letzte zu klärende Frage. Weil ich ein Mädchen bin? Weil ich das trotzdem alles assi finde, Deutschland anzufeuern? Oder weil ich angepisst bin, weil ich ganz viel Mathe machen muss? Eigentlich bin ich nicht angepisst, ich blogge schließlich gerade fröhlich vor mich her. Und Mathe mag ich eigentlich auch ("iiiih. Hexe!"), wenn es nicht meine gesamte donnerstägliche schulfreie Zeit einnehmen würde.
Gewagte These: Würden sich die Deutschen nur annähernd so für Politik begeistern können, wie für das Viertelfinale der EM, würde eventuell mal einiges aufwärts gehen mit uns. Tun sie aber nicht, weil die da oben eh nichts können. Und Fr. Merkel selbst bei den Spielen dabei ist, um noch ein paar letzte Wähler von ihrer perfekten Frisur zu überzeugen.
Da lauf ich doch lieber kreischend im Kreis und drücke die Flugkurve des EM-Balls mithilfe einer quadratischen Funktion aus.
Letztes spontanes Vorhaben meinerseits: beim Finale Deutschland gegen die Niederlande durch die Stadt ziehen und mit dem Finger auf die Leute zeigen, deren Deutschandbemalung wegen den vielen bitteren Tränen langsam ihr Gesicht hinunterfließt. Ihr werdet schon sehen, was ihr davon habt, an sprachgestörte Muskelklopse als die Retter unserer Welt zu glauben.
karo blub - 19. Jun, 20:41

