Langeweile. Filme. Bücher. Langeweile.
Intellektuelles Kino stand unter anderem auf dem Plan in den wunderschönen frühlingshaften, schneebedeckten Osterferien: Die Welle. Ist eine Diktatur in Deutschland noch möglich? Ein schockierender, moderner, kritischer Film mit teilweise etwas platten Dialogen ("Du bist soo scheiße!") und zu vielen Stereotypen. Aber sonst nett und sehenswert. Selnst wenn man das Buch von Morton Rhue schon gelesen hat, verdirbt der Film den Eindruck nicht.
Da ich das Thema aber schon ein wenig durchgekaut finde, möchte ich lieber hinweisen auf George Orwells "1984" - Film sowie Buch. 1948 geschrieben, bzw. 1984 verfilmt, gibt der Stoff der aktuellen Überwachungsstaatdebatte einen Hintergrund, eine Warnung, eine Richtung. Eine negative Utopie (das Wort Dystopie wird im Deutschen nicht verwendet, sagt Wiki), die ein Schreckensbild zeichnet von einer totalitären Regierung, die keine Privatsphäre zulässt. So furchtbar eingehend geschrieben, dass einem selbst, oder vor allem, in der englischen Fassung einige Schauer über den Rücken laufen.
Schauer laufen einem auch zuhaufst über den Rücken, wenn man bedenkt, dass ich heute früh um 3.30 Uhr "Die Passion Christi" auf einem Privatsender so ganz vollkommen ohne Werbung gucken durfte. Und dass der Film zu einem großen Teil aus Folterszenen besteht. Oh, was musste Jesus für die Menschheit erleiden, will uns dieser Film in seinen 2 Stunden mitteilen. Um die Authenzität zu wahren dazu noch auf hebräisch, latein und aramäisch. Irgendwann hab ich auch den androgynen Teufel erkannt (gespielt von einer Frau! Empörung), der da nicht wirklich reinpasst. Das Böse ist immer da und versucht uns zu verführen, wollte er uns sagen. Mel Gibson wollte uns viel sagen, wohl mehr als in einen solchen Film reinpasst. Man kann sich den Film angucken, aber sollte ihn nicht als die ultimative Wahrheit akzeptieren. Da schau ich mich doch lieber ne schöne Phoenix Doku an.
Da ich das Thema aber schon ein wenig durchgekaut finde, möchte ich lieber hinweisen auf George Orwells "1984" - Film sowie Buch. 1948 geschrieben, bzw. 1984 verfilmt, gibt der Stoff der aktuellen Überwachungsstaatdebatte einen Hintergrund, eine Warnung, eine Richtung. Eine negative Utopie (das Wort Dystopie wird im Deutschen nicht verwendet, sagt Wiki), die ein Schreckensbild zeichnet von einer totalitären Regierung, die keine Privatsphäre zulässt. So furchtbar eingehend geschrieben, dass einem selbst, oder vor allem, in der englischen Fassung einige Schauer über den Rücken laufen.
Schauer laufen einem auch zuhaufst über den Rücken, wenn man bedenkt, dass ich heute früh um 3.30 Uhr "Die Passion Christi" auf einem Privatsender so ganz vollkommen ohne Werbung gucken durfte. Und dass der Film zu einem großen Teil aus Folterszenen besteht. Oh, was musste Jesus für die Menschheit erleiden, will uns dieser Film in seinen 2 Stunden mitteilen. Um die Authenzität zu wahren dazu noch auf hebräisch, latein und aramäisch. Irgendwann hab ich auch den androgynen Teufel erkannt (gespielt von einer Frau! Empörung), der da nicht wirklich reinpasst. Das Böse ist immer da und versucht uns zu verführen, wollte er uns sagen. Mel Gibson wollte uns viel sagen, wohl mehr als in einen solchen Film reinpasst. Man kann sich den Film angucken, aber sollte ihn nicht als die ultimative Wahrheit akzeptieren. Da schau ich mich doch lieber ne schöne Phoenix Doku an.
karo blub - 22. Mrz, 18:34
